MUNI Touren 2009
26.10.2009 Fuschlsee (12 Km / 200 Hm)
2009-10-26 Fuschlsee auf einer größeren Karte anzeigen
Seit langem schon, wollte ich einmal rund um den Fuschlsee munizieren.
Die knapp zwölf Kilometer sind jedoch sehr anstrengend. Das weiß ich noch vom Laufen her. Darum hatte ich zurecht großen Respekt vor dieser Strecke. Aber irgendwann kommt der Tag an dem es passt. Dieser 26. Oktober (österreichischer Nationalfeiertag) war nun DER Tag den Fuschlsee zu umrunden. Ich packte meine Sachen ins Auto und fuhr los. Die Zufahrt beim Golfplatz verpasste ich. "Was solls parke ich eben in Fuschl." dachte ich mir. Nur dort gab es keine Parküplätze. Der einzige öffentliche Parkplatz war durch einen Schranken versperrt. Ansonsten gabs nur Hotelparkplätze. Nachdem ich den See auf der Bundesstraße fast umrundet hatte, fand ich dann doch noch einen Parkplatz, der im Sommer 2,50 Euro kostete.
Es war ein trüber Herbsttag an dem es immer wieder leicht regnete.
Nachdem ich einen Parklplatz gefunden hatte, konnte ich endlich zu meiner Runde aufbrechen.

Der Weg um den Fuschlsee führt auf abwechslungsreichen Wegen durch den Wald und am Ufer entlang.
Der See lag ganz ruhig im Dunst



"Ist ein Einradeln (Munizieren) Radfahren? Ich glaube nicht."
Steil ging es bis zur Bundesstraße hoch, am Firmensitz von RED-BULL vorbei, wieder zum See hinunter.

Dann erreichte ich zirka die Halbzeit beim Ort Fuschl am See
Auf einem Info-Schild für Läufer sah ich, dass der Rundkurs doch ganz schön schwierig ist.


Nach Fuschl verpasste ich irgendwo eine Abzweigung. Dadurch kam ich in den Genuss einiger zusätzlicher Höhenmeter. Obwohl ich objekiv noch nicht sehr weit (etwa sieben Kilometer) gefahren war, setzte das ewige bergauf und bergab Fahren meinen Kräften ganz schön zu. "Entschuldigung, wo gehts hier wieder zum Fuschlsee Rundweg?" fragte ich einen Ortsansässigen, als ich merkte, dass ich falsch unterwegs war. "Fahr da noch ein Stückerl weiter bis zur Kapelle und dann links." Antwortete er mir. Das waren dann noch ein paar Höhenmeter hinauf.
Nun ging es ja wieder bergab zum See hinunter. Die letzten Kilometer führten wieder duch den Wald am Ufer entlang. Die Anstiege schob ich mein Einrad teilweise, da meine Kondidion schon ganz schön nachgelassen hatte.
Aus meinem Helm trofte ständig ein Regen-Schweiß Gemisch.

Nach zwei Stunden fünfzehn Minuten hatte ich die zwölf Kilometer Runde beendet.
Das war so langsam, weil ich viel Zeit mit der Filmerei verbrachte.
Trotz des Regens war das ein sehr schöner Ausflug. Und wegen des Regens, waren auch nur sehr wenige Wanderer unterwegs, was ja kein Nachteil war.